Hier geht es um alle möglichen Freizeitthemen. Sport, Freunde, Fotographie, Musik, Filme... einfach alles. Aber vorsicht! Manches wird wohl nicht zu sehr zum Einsatz kommen. Maybe only once. ;) Also viel Spaß!
hoffe ihr seit gut durch die Festtage gekommen & genießt
eure (hoffentlich) freie Zeit. Was mich angeht, so habe ich mich mal
wieder dazu entschlossen, eine Bücher-Kritik zu schreiben.
Also dann, let's go!
Die Bestimmung-Tödliche Wahrheit
Nachdem sich die Fraktionen des Landes zerstritten haben
und niemand mehr weiß, wie es weiter geht, sind Tris und Four
auf der Flucht vor den Ken. Als Unbestimmte sind sie von großer
Bedeutung und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...
"Tödliche Wahrheit" ist der zweite Teil der Trilogie rund um Tris,
die sich im ersten Teil der Fraktion der Ferox anschloss. In diesem
nächsten Teil ist sie also mit ihrem Freund Four und immer neu dazugestoßenen
auf der Flucht und erlebt einiges. Um genau zu sein, viel zu viel...
Was das Schreiben angeht, so gibt es keinen großen Unterschied zum ersten
Teil, der Stil ist gut und macht Lust auf mehr. Wobei ich sagen muss, dass mich
die zahlreichen Adjektive dieses Mal etwas genervt haben, da sie sehr, sehr
häufig angewwendet werden, auch wenn es nicht zwingend notwendig wäre.
Aber was mich dann doch mehr gestört hat, ist die Story.
Ich verstehe (noch mehr, bevorzuge) es wirklich, wenn man viele einzelne
Geschichten und Geschehnisse in einem Buch unterbringt. So wird es meistens
nie langweilig und es entstehen keine Längen. Was hier aber gemacht wurde,
ist leider das Resultat von zu vielen Ideen. Der Anfang ist ziemlich gut, es passieren
ein paar Sachen, man ist gespannt und es macht Spaß wieder in die bekannte Geschichte
einzutauchen. Aber je weiter die Story fortschreitet, desto mehr kommt dazu, handlungstechnisch, als auch neue Figuren, neue Feinde usw. Und das in kürzestem Abstand.
Zum Teil kam es mir vor, als würde man nur noch schnell die eine Wendung reinbringen, um
dann die nächste Person schnell sterben zu lassen um DANN noch Tris' endlosen Gedanken nachhängen zu dürfen. Zu viel, zu schnell. Ich persönlich konnte kaum die Motive zu den Handlungen verstehen, ohne dass der nächste Plot kam. Und das finde ich dann doch ziemlich
schade, weil ich gerne Figuren verstehen möchte und was sie antreibt etc. Dann lieber weniger und dafür etwas ausführlicher.
Zudem konnte ich auch die verschiedenen Motive nicht wirklich nachvollziehen, dass ging
mir meist bei Tris so. Allerdings hatte ich damit meist keine Probleme, da es nicht durchweg so war. (was man zu dem ewigen Gejammer leider nicht sagen kann).
TROTZDEM, als schlecht würde ich das Buch nicht titulieren. Die Charaktere haben zwar etwas
abgenommen, sind dennoch aber interessant geblieben. Auch sind zu Schluss einige Fragen
offen, auf die ich im dritten Teil sehr gespannt bin. (Ja, ich traue mich!)
Fazit: Nach dem grandiosen Auftakt der Reihe, ein mittlerer Durchhänger.
50:50, nun kommt es auf den letzten Teil an.
Bis dann,
eure maybe-once