Hier geht es um alle möglichen Freizeitthemen. Sport, Freunde, Fotographie, Musik, Filme... einfach alles. Aber vorsicht! Manches wird wohl nicht zu sehr zum Einsatz kommen. Maybe only once. ;) Also viel Spaß!
gestern noch eine Serienkritik (Pretty Little Liars) und heute
folgt dann gleich eine Filmkritik. Also dann, lasst uns einen Blick
in
Das unglaubeliche Leben des Walter Mitty
werfen.
http://www.youtube.com/watch?v=DGzBZGKIk7A
Inhalt:
Walter Mitty (Ben Stiller) führt ein trübes Dasein. Er arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv des renommierten "Life!"-Magazins und flüchtet sich aus seinem grauen Alltag immer wieder durchTagträume, in denen er heldenhafte Abenteuer erlebt und die ganz große Liebe findet. Doch in Wirklichkeit ist er in seine neue Kollegin Cheryl (Kristen Wiig) verliebt, die er jedoch nicht ansprechen kann. Als bekannt wird, dass das Magazin nun nur noch online erscheinen wird, wird es für Walter nun auch im Job brenzlig. Auf der letzten Print-Ausgabe des Magazins soll ein Bild des bekannten Fotografen Sean O‘Connell (Sean Penn) zu sehen sein , doch ausgerechnet dieses ist nicht zu finden. Für seinen Job stemmt Walter seinen ganzen Mut auf und wagt sich in ein Abenteuer, von dem er bisher nur geträumt hat.
Ich habe oben absichtlich den Trailer genommen, in dem nur die Bilder und die
Musik enthalten sind. Meiner Meinung nach beschreibt es diesen Film besser, als
wenn es ein "normaler" Trailer wäre.
Ja, aber was ist denn nun mit dem Film??
Zuerst möchte ich Ben Stiller erwähnen.
Er ist sowohl Hauptprotagonist, als auch Regisseur in diesem Film und brilliert
als Schauspieler richtig gut. Nicht, dass Stiller sonst ein schlechter Actor
wäre, aber hier darf und muss er wirklich etwas mehr zeigen und das hat er
einfach getan. Als "graue Maus" kommt er überzeugend rüber, aber genauso
bringt er den Abenteurer darin zur Geltung. Wirklich klasse.
Auch die anderen Schauspieler, wie Kristin Wiig, sind gut. Nichts auszusetzen.
Dann gehen wir mal zur Filmstory über, was?
Zuerst erwähne ich darin mal die Tagträume von "Mitty". In diese flüchtet er sich
oft, wenn sein Leben ihn langweilt. Diese kommen plötzlich, ohne Vorwarnung und sind
nicht unbedingt realistisch. Aber das sollen sie auch gar nicht, denn es sind eben kreative
Geschichten, die Walter hier fabriziert. Am Anfang, als die Träume oft geschehen, ist das
vielleicht für manchen etwas schnell und unübersichtlich, was nun passiert, aber das gibt
sich sehr schnell. Und dann kann man sich prächtig amüsieren.
Apropo...
wie sieht es denn mit dem Lach-Faktor aus?
Er ist definitiv gegeben.
Allerdings sollte man hier keinen Comedyfilm erwarten, denn es handelt sich hier
eher um eine leichte Comedynote. Nicht zu viel, aber dennoch vorhanden UND richtig
(oder zumindest fast immer) eingesetzt. Es passt einfach.
Was man zum Storyverlauf sagen kann ist, dass es durchweg einen roten Faden gibt und
es nicht zu hängenden Phasen kommt. Die Spannung, wenn man es so nennen will, bleibt
und es gibt immer wieder unerwartete Erlebnisse, die allerdings nie ausgeschmückt sind.
Es geht alles doch recht schnell.
Aber der Hauptkern des Films ist wohl die Verwandlung des Walter Mitty.
Von einem ereignislosen Angestellten zu einem lebenshungrigen Abenteurer.
Walter erkennt, was das Leben wirklich zu bieten hat und nimmt zum ersten mal
wieder den Hunger in sich wahr, etwas zu erleben. Was er dann natürlich auch tut.
Er traut sich und lebt.
Und das ist ein Thema, mit dem wir uns alle im Leben beschäftigen.
Wie man lebt.
Fazit: Eine seichte und doch inhaltlich starke Verfilmung, die einen
zum lächeln und zum nachdenken bringt.
Empfehlung!
