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In diesem Artikel geht es um ein sehr ernstes Thema, dass ich aber unbedingt einmal aufgreifen möchte: Mobbing. Dazu zwei Schicksale zuerst:
Phoebe Prince
Sie kam aus Irland neu an eine Schule in Massachusetts, Amerika. Sie war 15 Jahre alt und viele beschrieben
sie als schön und nett. Doch bereits an ihrem ersten Schultag bekam sie es mit den beliebtesten Girls in der Klasse zu tun, weil diese Konkurrenz witterten. Als Phoebe dann auch noch mit dem Freund einer der Mobberinnen flirtete, war Kireg angesagt. Phoebe wurde Tag für Tag beschimpft, geschubst, ausgelacht. Sie zog sich immer mehr zurück und traute sich ohne eine Freundin nicht mehr alleine
auf den Schulflur. Nach einigen Monaten auf dem Heimweg fährt neben ihr ein Auto her, in dem eine ihrer Peiniger sitzt.
"Warum bringst du dich nicht einfach selbst um?", schreit ihr jemand zu.
Phoebe hatte bereits vor, diesen Wunsch zu erfüllen.
Denn am gleichen Tag erhängte sie sich im Haus ihrer Eltern,
wo ihre kleine Schwester sie tot auffand.
(Bild) http://www.technobase.fm/news/12662-in-den-tod-gemobbt-15-j-hriges-m-dchen-erh-ngte-sich
Kayla Wright
Kayla war keine 16 Jahre alt, als Leute aus ihrer Schule sie zu mobben begannen. Scheinbar ohne jeden Grund.
Sie hatten einfach Spaß daran, dass Mädchen fertig zu machen. Wie ihre Schwester beschrieb, war sie ein
Leichtes für die Mobber, da sie nett war, hilfsbereits, sich nicht wehrte. Am 12. Februar hatte Kayla genug.
Sie war es sich leid, die Schmerzen weiter zu ertragen. Kayla stahl den Autoschlüssel ihrer Mutter und macht
sich mit dem Auto auf dem Weg nach Colorado. Dann fuhr sie geradewegs in einen Graben und knallte an einen Baum.
Sie war sofort tot.
Sie wurde nur 16 Jahre.
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Das sind zwei Schicksale, von denen ich in Zeitschriften etc. gelesen habe.
Und sie haben mich sehr berührt...und schockiert.
Ich meine, diese beiden Mädchen waren im Prinzip noch "Kinder",
hatten noch so viel vor sich! Und wegen ein paar Leuten, die sich einen Spaß
aus ihnen machten, nahmen sie sich das Leben!
Ich finde das einfach nur schrecklich.
Auch überhaupt, Mobbing ist sicher kein Spaßhobby.
Es verletzt Menschen und hinterlässt Narben, die man noch Jahre mit sich
trägt, manche ihr ganzes Leben lang und für die Mobber sind es nur ein
paar Worte/Taten, die sie am nächsten Tag schon vergessen haben.
Sie wissen nicht, was sie tun. Und das ist das Schlimme daran.
Ich habe bereits einige Erfahrungen mit dem Thema gemacht, vor allem in der Schule.
Dort sieht man immer irgendwen, der fertig gemacht wird. Und jeder macht dann mit,
weil keiner als "Spaßbremse" gelten möchte. Schwachsinn.
Man kann nur hoffen, dass die Leute irgendwann kapieren, was es heißt
gemobbt und verletzt zu werden. Eine Mobberin von Phoebe Prince z.B. brach vor
Gericht in Tränen aus und entschuldigte sich bei Phoebes Familie sowie bei ihr selbst.
Leider wird Phoebe das nicht mehr mitkriegen...
DENKT BEVOR IHR ETWAS SAGT!
Ihr hört von mir!
maybe-once