Hier geht es um alle möglichen Freizeitthemen. Sport, Freunde, Fotographie, Musik, Filme... einfach alles. Aber vorsicht! Manches wird wohl nicht zu sehr zum Einsatz kommen. Maybe only once. ;) Also viel Spaß!
vor kurzem, oder genauer gesagt vor zwei Tagen, habe ich ein
Buch ausgeliehen bekommen, dass ich schon länger mal
lesen wollte.
Es geht um
"Tote Mädchen lügen nicht!!!" von Jay Asher.
Dieses Buch hat in den USA bereits total eingeschlagen und
auch in Deutschland haben es einige bereits gelesen.
Und nun kommt meine Meinung.
Inhalt:
Clay bekommt eines Tages ein Paket in dem 7 Kassetten sind.
Auf ihnen erzählt Hannah, seine ehemalige Mitschülerin, die
vor kurzem Selbstmord beging, die Gründe für ihre Tat auf.
13 Personen, die an Hannahs Tod Anteil haben.
Clay steht auch auf dieser Liste.
Ich muss in vornerein wirklich gestehen, dass ich, kaum dass ich
das Buch angefangen habe, es nicht aus der Hand legen konnte.
Die gesamte Geschichte ist einfach unglaublich fesselnd, sodass man
einfach immer weiter lesen musste.
Zumindest ging es mir so.
Schreibstil, Sprache, alles gut und verständlich.
De Perpektivenwechsel fand ich mehr als gelungen,
viele fanden ihn nervig oder verwirrend.
Aber er macht das Ganze realistischer und man fühlt sich besser
in die Story hinein.
Überhaupt, den Verlauf der Story ist unglaublich nah und ich konnte
mir jede Szene bildlich vorstellen, was immer ein Zeichen guten
Schreibstiles und eines guten Buches ist.
Am Wichtigsten in diesem Bestseller ist aber die Tatsache,
dass wohl keiner am Ende unberührt dasitzt.
Hannahs Geschichte hat Höhen und einige Tiefen und man fühlt mit
jeder Kassette, wie sie langsam zu Grunde geht, ihre Gefühle
verstummen. Ihr alles egal wird.
Man verfolgt hautnah die Geschichten zu den Personen und fühlt
die einfach nur die stumme Verzweilfung.
Dies ist doch sehr selten in solchen Büchern.
Auch mit Clay fühlt man mit, der leidet, auch wenn er nun
die ganze Wahrheit weiß.
Das wirklich einzige Manko für mich, war der Schluss.
Dieser hat mich etwas verwirrt zurück gelassen und war nicht
so ganz passend, auch wenn ich wirklich nicht die geringste Ahnung
hatte, wie man eine solche Story "gut" ausklingen lassen könnte.
Fazit: Lesen, lesen, lesen.